Das Bettgestell sollte über eine Liegefläche von 80 cm, besser 90 cm Breite verfügen. Die passende Länge errechnet sich aus der Körpergröße plus 10 cm, wobei Menschen unter 190 cm auch mit dem Standardmaß von 200 cm gut bedient sind.
 
 
 

Der Lattenrost
- oder das Unterfederungssystem - muss flach, dauerelastisch, anpassungsfähig und idealerweise verstellbar sein. Zu beachten ist, dass mit der Wertigkeit der Matratze auch die Ansprüche an den Lattenrost steigen. Der Abstand der einzelnen Leisten und die Verstellbarkeit des Rostes sollten mit dem jeweiligen Matratzentypus harmonieren. Das Bettgestell sollte über eine Liegefläche von 80 cm, besser 90 cm Breite verfügen. Die passende Länge errechnet sich aus der Körpergröße plus 10 cm, wobei Menschen unter 190 cm auch mit dem Standardmaß von 200 cm gut bedient sind.

 
 
 
Die Matratze sollte anschmiegsam, punktelastisch, klimaregulierend, wärme speichernd und atmungsaktiv sein. Sie muss der natürlichen Form der Wirbelsäule folgen, nicht umgekehrt!Die natürliche Form der Wirbelsäule bleibt bei der richtigen Matratze in Idealform, also gerade. Nur so können sich die Bandscheiben regenerieren, d. h. eine gute Schlafunterlage darf weder Brett noch Hängematte sein. Bei zu harten Matratzen kann der Liegekomfort auch mit einem geeigneten Topper (= separate Matratzenaufl age) optimiert werden. Gleiches gilt auch für besonders druckempfi ndliche Personen.

 
 
 
Elastizität und Körperstützung - Etwa 15 - bis 65 -mal pro Nacht wird die Schlaflage verändert. Dieses Hin und Her im Schlaf ist wichtig für die Gesundheit, denn dadurch versorgt sich der Körper mit dem nötigen Sauerstoff - Wirbelsäule und Bandscheiben entspannen und erholen sich. Um Weckreize zu verhindern, muss eine gewisse Elastizität von Matratze und Lattenrost gegeben sein. Das Drehen des Körpers soll refl exartig erfolgen und nicht auf Grund von Druckschmerz. Extrem weiche Matratzen, die tiefe Mulden bilden, behindern die Bewegung. Zu harte Matratzen verhindern, dass die Wirbelsäule in die entspannende, gerade Position gelangt. Zusätzlich stören muskuläre Verspannungen die Tiefschlafphasen.

 
 
 
Die Festigkeit einer Matratze - oft auch als Härte bezeichnet - wird durch die Verwendung verschiedener Feder-, Kaltschaum- oder Latexkerne erzeugt. Diese Vielfalt der Kerne ist aufgrund der verschiedenen Körpergewichte und der individuellen Komfortansprüche entwickelt worden. Je nach Körpergewicht, Körpergröße und bevorzugter Liegecharakteristik sollte man die dazu passende „Matratzenhärte“ auswählen. Die meisten MALIE-Matratzen gibt es in verschiedenen Härtegraden, die mit H1 bis H4 bezeichnet sind. Dabei kann man sich an folgenden Werten orientieren, die allerdings ein ausgiebiges Probeliegen nicht ersetzen. Ebenso gelten diese Anhaltspunkte für besonders große oder kleine Menschen mit dem jeweiligen Körpergewicht nur bedingt.
H1: bis  70 kg
H2: bis  80 kg
H3: bis  90 kg
H4: bis 130 kg
H5: ab 130 Kg

 
 
 
Bezüge - Die hygienischen Eigenschaften und das Mikroklima einer Matratze werden maßgeblich durch den Matratzenbezug und seine Füllung bestimmt. Darüber hinaus wird der Liegekomfort wesentlich durch das sogenannte Feinpolster geprägt. Dieses befi ndet sich unter der äußeren Hülle der Matratze und bewirkt zusätzlich einen klimatisierenden Effekt. Durch das Verstärken von mehreren Schichten Polstermaterial wird bei den MALIE-Matratzen eine dehnungselastische Liegefl äche erreicht, die einen langjährigen Gebrauch garantiert.
 
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